Aktiver Einsatz bei Betriebsausflug vielfaltleben
Zum Betriebsausflug der besonderen Art lud das Lebensministerium diese Woche Mittwoch die Kolleginnen und Kollegen ein. Im Rahmen der Initiative vielfaltleben sollten die MitarbeiterInnen des Hauses eine Steilwand, in denen Bienenfresser und Uferschwalben künftig nisten können, herstellen.
Zum Betriebsausflug der besonderen Art lud das Lebensministerium diese Woche Mittwoch die Kolleginnen und Kollegen ein. Im Rahmen eines Artenschutzprojektes der Initiative vielfaltleben sollten die MitarbeiterInnen des Hauses eine Steilwand an einer Sandgrube im Naturjuwel March-Thaya-Auen herstellen, in denen Bienenfresser und Uferschwalben künftig nisten können.Ausgangspunkt der Führung war Markthof (Gemeinde Engelhartstetten, NÖ). Nach Ankunft mit dem Bus nahmen uns MitarbeiterInnen des WWF und des Naturschutzbundes Niederösterreich in Empfang. Es ging durch den Auwald entlang von Kopfweiden zum Ufer der March. Herr Zuna-Kratky vom Verein Auring und Herr Direktor Farasin von Schloss Hof gaben Einblicke in die Topografie des Geländes, diesseits und jenseits der March, aber auch über die Vielfalt der Lebewesen im und über dem Wasser. Manche KollegInnen waren gut mit eigenem Fernglas gerüstet, um einen vorüber fliegenden Schwarzstorch und andere Vogelarten zu bestaunen. Selbst die lästigen Gelsenstiche waren nebensächlich, so spannend waren die Informationen über Flora und Fauna. Viele von uns nahmen die Gelegenheit wahr, sich über den Schutz dieses einzigartigen Gebietes zu informieren. Weiters war es auch eine sehr nette Gelegenheit, Kolleginnen und Kollegen aus anderen Sektionen kennenzulernen, frei nach dem Motto: abteilungsübergreifender Einsatz!
Nach einer 45-minütigen Wanderung durch die Aulandschaft gelangten wir zum Ort des eigentlichen Geschehens, die Sandgrube nördlich von Markthof. In einer verwachsenen Sandgrube sollte eine Steilwand abgestochen werden. Mit bereitgestellten Spaten und Schaufeln gingen die KollegInnen sowie die MitarbeiterInnen von WWF und NATURSCHUTZBUND NÖ und Vertretern der angrenzenden Gemeinden ans Werk. Trotz der vielen Termine ließ sich Bundesminister Niki Berlakovich nicht abhalten, sich an den Arbeiten zu beteiligen. Die gute Stimmung und die Tatkraft jedes Einzelnen ließ bald eine beachtliche Fläche an Steilwand entstehen. Der Minister nahm die Aktion auch gleichzeitig zum Anlass, den Partnern der Kampagne vielfaltleben vor Ort für ihre Unterstützung und Engagement zu danken. Da die Fertigstellung der Wand nicht an einem Tag durchführbar war, sagte der Bürgermeister von Engelhartstetten spontan seine Hilfe zu. Mit einem Gemeindegerät wird in den nächsten Tagen der Rest abgetragen, um die Wand für die Vögel schnellstmöglich bezugsfertig zu machen.
Nach dem Einsatz fuhren wir in das nahegelegene Schloss Hof, dem ehemaligen Jagdschloss von Prinz Eugen. Da die Zeit gegen uns arbeitete und der Bus pünktlich um 14.45 Uhr nach Wien abfahren sollte, verzichteten viele der Gruppe auf ein gemütliches Mittagessen. Stattdessen ging es sofort zur Führung durch den wunderschön historischen Barock-Garten, der derzeit im vollsten Glanz blüht. Wer selbst gärtnert weiß, wie viel Arbeit in solchen bunten Werken steckt. Dennoch regte sich ein Zeichen von Hunger in unseren Mägen und ließen uns zu einer sehr kurzen Mittagspause im angeschlossenen Lokal nieder. In Höchstgeschwindigkeit der Küche wurden die Speisen gezaubert und auch verzehrt! Fast pünktlich ging es mit dem Bus wieder retour nach Wien. Besonderer Dank gilt Frau DI Obermayr für die Organisation und Engangement und ihre wertvollen Informationen rund um die Kampagne vielfaltleben.
19.10.2010, vielfaltleben Administratoren




