Ein Fest für einen Schmetterling
Presseinformation: Gosdorf, 14. Juni 2010
Der Osterluzeifalter war der Star im Klimaschutzgarten Gosdorf. Das Osterluzei-Fest für den vom Aussterben bedrohte Osterluzeifalter und seine Futterpflanze, die Osterluzeipflanze, fand am vergangenen Sonntag statt.
Das Beschäftigungsprojekt „Ausblicke“ wird vom AMS Steiermark, dem Land Steiermark, St:WUK als Träger und der Gemeinde Gosdorf unterstützt.
Bei spannenden Gartenführungen konnten sich die BesucherInnen über das komplexe Leben von Schmetterling und Pflanze informieren. Die Aufführung des literarischen Märchens „Die Weltenesche“ wurde mit großem Applaus bedankt, konnte sich doch so mancher im Publikum mit dem nachdenklichen Text identifizieren. Im herrlich duftenden Kräuter- und Gewürzgarten wurden von Ja! Natürlich zur Verfügung gestelltes Joghurt und Topfen mit Schnittlauch, Winterheckenzwiebel, Basilikum und Salbei angerichtet und so manches Kräuterbrot erfreute viele Gaumen.
Für romantische Gemüter gab es im Rosengeflüster Bereich, dem Rosengarten mit über 200 Rosensorten, einen Höhepunkt: Mit einer Vernissage wurde eine Ausstellung von Skulpturen der besonderen Art eröffnet.
Für die vielen Kinder gab es Schmetterlings-Spiele im Kinder-Weiden-Haus, nach denen sie sich mit Ja! Natürlich Buttermilch stärken konnten.
Bürgermeister Toni Vukan und Naturschutzbund Steiermark-Präsident Johannes Gepp eröffneten mit fachlichen Referaten und verwiesen auf das Schutzprogramm für den Osterluzeifalter, das von Ja!Natürlich im Rahmen der Kampagne vielfaltleben unterstützt wird. Christian Schwarz, Geschäftsführer der steirischen Wissenschafts- Umwelt- und Kulturprojektträger GmbH vom Land Steiermark betonte die arbeitmarktpolitische und gesellschaftspolitische Aufgabe des Projekts „Ausblicke“.
Rückfragehinweis für Journalisten:
Dr. Irmtraud Pribas, Klimaschutzgarten Gosdorf Misselsdorf 154, 8482 Gosdorf
T 0664/154 43 73, i.pribas@klimaschutzgarten.at
Prof. Dr. Johannes Gepp, NATURSCHUTZBUND Steiermark, Herderg. 3, 8010 Graz, T 0316/326068 | j.gepp@naturschutzinstitut.at
Links zum Thema:
02.08.2010, vielfaltleben Administratoren


