Ja! Natürlich – einzigartiges Engagement für den Schutz der Arten
Der Osterluzeifalter ist gefährdet, das Pinzgauer Rind vom Aussterben bedroht – die Existenz traditioneller heimischer Tierarten steht auf dem Spiel. Im Rahmen der vielfaltleben Kampagne des Lebensministeriums setzt sich Ja! Natürlich für deren Schutz ein.
Der biologischen Vielfalt verdanken wir nicht nur dem Reichtum an Tier- und Pflanzenarten, sie ist auch unser aller Existenzgrundlage. Wer der Natur ihre Vielfalt lässt, erntet auch Vielfalt –Ja! Natürlich ist sich, gemeinsam mit ihren 7.000 österreichischen Bauern, dieser Verantwortung bewusst: Deshalb setzt sie sich seit 16 Jahren für den Schutz und Erhalt der biologischen Vielfalt ein – für unsere Erde und für kommende Generationen.
In den Regalen wird die Vielfalt – um nur einige Beispiele zu nennen – in schmackhaften Paradeiserraritäten, in Paprikararitäten, in Erdäpfelraritäten oder der Apfelvielfalt augenscheinlich. Und natürlich gibt es die Raritäten auch in der ursprünglichsten Form, den Samen – so gibt es für Hobbygärtner „Herrenkürbis“, „Kaiserspinat“ oder „Rote Rübe Bernstein“ Saatgut zum selber Anbauen im Handel. Hier fließt auch das Know-how des niederösterreichischen Vereins Arche Noah ein, er hat sich ebenfalls dem Erhalt der Vielfalt verschrieben.
vielfaltleben Kampagne schützt 100 bedrohte Arten und Lebensräume
Aus dem Bewusstsein heraus, dass die „Biodiversität“ – wie die biologische Vielfalt auch im Fachjargon genannt wird – essentiell für unser aller Leben ist, unterstützt Ja! Natürlich auch die Kampagne des Lebensministeriums und der österreichischen Naturschutzorganisationen NATURSCHUTZBUND, WWF und BirdLife “vielfaltleben”: Schutzprojekte und Bewusstseinsbildung für mehr als 100 bedrohte Tiere, Pflanzen und Lebensräume in ganz Österreich sind hier ins Leben gerufen worden.
Geflügelte Vielfaltsbringer, die Osterluzeifalter
Eine besondere Rolle spielt Ja! Natürlich für „Geflügeltes“: Seit Mitte 2009 ist Mag. Martina Hörmer, Geschäftsführerin von Ja! Natürlich, Patin des Osterluzeifalters, einer gefährdeten heimischen Schmetterlingsart. Die kleinen, geflügelten Vielfalts-Bringer sind generell ein Symbol der Biodiversität – die prachtvolle Spezies kann nämlich nur in einer vielfältigen Natur gedeihen. Naturbelassene Lebensräume sind für sie lebensnotwendig, um sich zu entwickeln, zu leben und sich zu vermehren. Gegenspieler überdüngen und mähen die Wiesen, auf denen sie leben, häufig – Blumenbestände, die eine wichtige Nahrungs- und Lebensgrundlage für Schmetterlinge sind, werden damit nämlich verringert und die Falter damit in ihrem Lebensraum beschränkt. „Das Schicksal des Osterluzeifalters verdeutlicht, wie wichtig es für den Schutz und Erhalt der biologischen Vielfalt ist, nachhaltig und in Einklang mit der Natur zu wirtschaften – Werte, für die Ja! Natürlich als größte Bio-Marke Österreichs steht“, so Mag. Martina Hörmer.
Das Pinzgauer Rind darf nicht in Vergessenheit geraten
Auch das robuste Pinzgauer Rind wurde in den letzten Jahren zunehmend von den heimischen Weiden verdrängt. Die traditionelle österreichische Nutztierrasse, die im Nationalpark Hohe Tauern heimisch ist, geriet immer mehr in Vergessenheit. Deshalb hat die Kampagne „vielfaltleben“ das Pinzgauer Rind zu einer der 21 Leitarten auserkoren. Die ARGE Pinzgauer Rinderzuchtverbände setzen nun mithilfe von Ja! Natürlich ein nachhaltiges Zuchtprogramm auf und leisten so einen wichtigen Beitrag dazu, den voranschreitenden Biodiversitäts-Verlust auf den Weiden Österreichs zu stoppen. Dadurch werden die Pinzgauer Rinder auch künftig einen wertvollen Beitrag zur Erhaltung und Bewirtschaftung des Berggebiets im Nationalpark Hohe Tauern – einem der Kerngebiete von Ja! Natürlich – leisten.
07.05.2010, vielfaltleben Administratoren


