Nur was man kennt, kann man auch schützen !
Bereits 1988 erfolgte die erste Biotopkartierung für die junge Landeshauptstadt St. Pölten im Zuge der Erstellung eines Landschafts- und Grünraumkonzeptes durch Univ. Prof. Dr.-Ing. Ralph GÄLZER, Institut für Landschaftsplanung und Gartenkunst der TU Wien.
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2003 führte die Forschungsgemeinschaft LANIUS im Auftrag von Stadtplanung und Umweltschutz eine Überarbeitung und Ergänzung der Biotopkartierung durch (DENK 2003)
Ein neues Landschaftskonzept für St. Pölten ist gerade in Arbeit und wird demnächst als LAKS 2010 vorliegen.
Eine Fülle an Daten über die vorhandene Artenvielfalt liegt vor, doch wie kann man diese Vielfalt erhalten ?
Im Magistrat St. Pölten wurden dazu verschiedene Strategien entwickelt, die sich bewährt haben:
Hoheitlicher Naturschutz durch Erklärung zum Naturdenkmal:
derzeit 46 Naturdenkmäler: ca. 80 Bäume und Baumgruppen sowie 3 flächenhafte Naturdenkmäler
30 Biotop-Pflege-Einsätze seit 1994
organisiert von der Umweltschutzabteilung mit Stadtgärtnerei und freiwilligen Helfern von NÖ Naturschutzbund, Forschungsgemeinschaft LANIUS und NÖ Berg- und Naturwacht
- Erwerb von ökologisch wertvollen Flächen durch die Stadt St. Pölten durch Kauf oder Tausch geführte Naturspaziergänge seit 2007
- Umweltpreis für St. Pöltner Schulen seit 1996
- Beweidung mit Kärntner Brillenschafen seit 2005
Kontakt:
DI Ingrid Leutgeb-Born, Magistrat St. Pölten Umweltschutz
Tel: 02742-333-3304
E-Mail: Ingrid.Leutgeb-Born@st-poelten.gv.at
02.03.2010, vielfaltleben Administratoren


