Wer wohnt in Wald und Wiese?
Bei einem Familiennachmittag von NATURSCHUTZBUND und Gemeinde Röthis erkundeten Kinder ab vier Jahren mit Mamas und Papas spielerisch unter der Leitung von Regine Tichy und Mag. Bianca Burtscher die Natur.
Wie Bienen saugten sie Nektar aus Kleeblüten und probierten interessiert aus, wie Wilde Möhre und Schafgarbe riechen. Vom Duft des wilden Oregano war auch der jüngste Teilnehmer begeistert, „mmh, des riacht guat“.In einer Wiese fingen die Kinder Heuschrecken, Ameisen, eine Grille und andere Kleintiere und bewunderten sie in Becherlupen. Auch eine Wespenspinne, die Elmar Sturn entdeckt hatte, wurde genau beobachtet. Viel Spaß machte den Kindern auch, bei Spielen in die Rolle verschiedener Tiere zu schlüpfen: Als Eichhörnchen versteckten sie Nüsse und versuchten, diese Wintervorräte wieder zu finden. Gemeinsam bildeten sie einen großen Tausendfüßler, der singend mit seinen zahlreichen Beinpaaren marschierte. Als Heuschreckenweibchen verließen sie sich ganz auf ihr Gehör und fanden mit verbundenen Augen die Heuschreckenmännchen, die mit Steinen und Stöckchen „zirpten“.
Ohne zu sprechen, stellten Kinder und Erwachsene Fledermaus, Igel, Hase u.a. so gut dar, dass sie die anderen Teilnehmer erraten konnten. Diese Tiere gestalteten sie dann auch mit Materialien, die sie im Wald fanden. Das abschließende „Hasenabenteuer“ und all die anderen Aktivitäten in der Natur machten den Kindern viel Spaß und ganz nebenbei lernten sie Eigenschaften und Verhaltensweisen verschiedener Tiere und Pflanzen kennen.
17.09.2009, vielfaltleben Administratoren




