Ich tu etwas! - Eröffnen Sie Ihr eigenes Hotel
Was kann jede Einzelne und jeder Einzelne von uns tun, um die Biologische Vielfalt zu fördern? An dieser Stelle finden Sie praktische Tipps, die Sie im Alltag leicht umsetzen können. Kleine Entscheidungen haben in Summe oft große Auswirkungen auf unseren Lebensraum und alle Tier- und Pflanzenarten. Helfen Sie mit!
Einfache Ast- und Laubhaufen dienen zum Beispiel dem Igel als Unterschlupf. Er verschmäht auch nicht die ungeliebten Nacktschnecken. Ebenso wie die Erdkröte, die Schnecken aller Art, ihre Eier, aber auch Würmer, Spinnen und Insekten auf ihrem Speiseplan hat.
Die sonnenhungrige Zauneidechse liebt Trockensteinmauern und Steinhaufen als Wohnort. Sie ernährt sich von Insekten, Spinnen und Würmern und auch sie frisst sogar Schnecken.
Ein "Insektenhotel" für Wildbienen, Florfliegen und andere Insekten kann auch optisch hübsch wirken und gleichzeitig fördern Sie die Gegenspieler von Blattläusen, Milben und Co. Fleißige Bestäuber von Blütenpflanzen werden ebenfalls Stammgäste Ihres Hotels werden.
Mit Nahrungspflanzen wie Taubnessel, Disteln, Doldenblütern, Lavendel, Thymian und Glockenblumen zeigen Sie sich noch einmal gastfreundlicher.
In vielen Siedlungen sind Baumhöhlen Mangelware. Ein Zimmer für Vögel, Fledermäuse und sogar Siebenschläfer können Sie mit dementsprechenden Nistkästen zur Verfügung stellen. Aber auch gut strukturierte heimische Hecken reichen bereits aus, um Versteck, Brutplatz und Futterquelle für Vögel in einem zu sein.
Mit diesen einfachen Maßnahmen werden Sie zum erfolgreichen Hotelier. Aber Vorsicht: Diese Gäste können nicht mit giftigen Insektenvernichtungsmitteln oder Schneckenkorn umgehen. Verzichten Sie lieber darauf - Ihre Hotelgäste übernehmen diese Arbeit ab sofort gerne.
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Links zum Thema:
- Natur im Garten
- Nisthilfen - Angebote des NATURSCHUTZBUNDes
- So fördern Sie Nützlinge im Garten - Tipps der Umweltberatung
15.04.2010, vielfaltleben Administratoren


