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Projekt Europäische Hornotter

Ziel ist die Wiederherstellung und Optimierung von Trockenlebensräumen für die Europäische Hornotter. Die letzten Vorkommen dieser bedrohten Art sollen gesichert werden.

Hornviper Projekt in Österreich
Foto: ÖNB
Region
Steinbruch bei St. Veit; Projektgebiet Schütt

Maßnahmen

» Durch Entfernen von Gehölzen und Schwenden von Büschen werden freie Trockenflächen für die Europäische Hornviper geschaffen.
» Die Optimierung des Bewuchses an Felswänden verbessert den Lebensraum.
» Im Projektgebiet Schütt werden Unterschlupfmöglichkeiten entlang eines Bahndammes erhalten und gefördert.
» Durch Intensivierung der Zusammenarbeit mit der Exekutive und Schulung von Beamten wird das Verständnis für dieses Reptil erhöht und die illegale Sammeltätigkeit bekämpft.

Hornviper
Foto: A. Mrkvicka
Weitere geförderte Arten und Lebensräume
Trockenstandorte werden gefördert.
Unter anderem profitieren Wärme liebende Insekten, Spinnen und Pflanzen.

Zeithorizont
2009-2013


Hornviper Lebensraum
Foto: H. Happ
Die Kampagne
vielfaltleben bewirkt
Das Schaffen von Trockenlebensräumen ermöglicht einer Vielzahl von Organismen, die an trockene Standorte angepasst sind, das Überleben. Nicht nur Reptilien, sondern auch Insekten, Spinnen und Pflanzen profitieren davon.
Die Europäische Hornotter ist wegen ihrer Größe und Seltenheit ein begehrtes Sammlerobjekt. Aufklärung und Schulung der Polizeibeamten auf das Erkennen der ungiftigen Schlange ist daher für das Überleben der Population wichtig.

Ansprechpartner
Mag. Klaus Kugi, Obmann NATURSCHUTZBUND Kärnten
Helga Happ, Reptilienzoo Happ

 

Links zum Thema:

17.08.2010, vielfaltleben Administratoren