Foto: M. Dvorak
Warum der Alpenbock? - Lebensraum Wald
Der Alpenbock steht einerseits für aufgelockerte und altersstrukturierte (Rot-)Buchenwälder mit viel Alt- und Totholz in sonniger Lage (z. B. auch „Katastrophenflächen“).
Andererseits steht er für totholzbewohnende, sogenannte xylobionte Käfer.
Er lebt in sonnenexponierten, bodentrockenen, zumeist steilen Buchen- und Bergmischwäldern der montanen bis subalpinen Höhenstufe. Als Entwicklungslebensraum dient sich zersetzendes Holz von frisch abgestorbenen Stämmen und Stümpfen an rasch austrocknenden Stellen. Großflächige Umwandlungen der Buchenwälder in Fichtenplantagen und die Nutzungsintensivierung unserer Wälder selbst in unzugänglichen Regionen haben zu einem starken Rückgang des Alpenbocks geführt. Dazu kommt, dass bei der derzeit vorherrschenden Bewirtschaftung der Wälder die potenziellen Brutbäume beseitigt werden.
13.02.2009,
vielfaltleben Administratoren