Wir tun etwas!
Der WWF begleitet die natürliche Wiederausbreitung des Seeadlers seit 1999 aktiv. Im „Schutzprogramm Seeadler“ werden die Brutvögel, ihre Reviere und ihr Bruterfolg erfasst und die Jungvögel beringt.
Gemeinsam mit dem Lebensministerium, den Landesbehörden und der Jägerschaft wird gegen den illegalen Einsatz von Giftködern gekämpft, der momentan das größte Hindernis für die Erholung der Seeadlerbestände in Österreich darstellt. Durch die genaue Kenntnis der Brutplätze können auch andere Gefahren abgewehrt werden, wie Störungen am Horst, das Fällen von Horstbäumen, der Bau von Hochspannungsleitung- und Windkraftanlagen-Bau in Seeadler-Revieren etc.Um speziell den illegalen Giftködereinsatz zu beenden, liegt ein Schwerpunkt von vielfaltleben auf der Öffentlichkeitsarbeit und Bewusstseinsbildung unter Jägern, Tierärzten, Naturschutzorganen und Landwirten. Außerdem soll ein genetisches Monitoring initiiert werden, da es in den bestehenden Seeadlerrevieren zu einem ungewöhnlich häufigen Wechsel der Brutvögel kommt. Die genetischen Untersuchungen sollen dabei helfen, die Ursachen für diesen Wechsel und den Verbleib der verschwundenen Vögel aufzuklären.
13.02.2009, vielfaltleben Administratoren


