Wir tun etwas!
Oberösterreich besitzt mit über 40 bekannten Wochenstubenquartieren bundesweit die größte Anzahl an Mausohr-Kolonien und trägt für diese Art dadurch besondere Verantwortung.
Für einen effizienten, langfristigen Schutz der Kolonien sind Personen vor Ort wichtig, die wissen, wie es um die Population und das Quartier bestellt ist. Auch Bestandestrends für diese gefährdete Fledermausart können durch die von den Betreuern durchgeführten Ausflugszählungen abgelesen werden. Derzeit gibt es für sechs der bekannten Wochenstuben ehrenamtliche Betreuer.Der NATURSCHUTZBUND, die KFFÖ und das Lebensministerium setzen sich im Rahmen der Biodiversitäts-Kampagne für das Mausohr ein. So sollen für den Großteil der Wochenstuben Quartierbetreuer gefunden werden.
Auch für andere gebäudebewohnende Fledermaus- und Vogelarten (z.B. Schleiereule, Turmfalke, Mauersegler) sollen im Rahmen der Aktion "Offene Türme, offene Dörfer" Kirchen, Einfamilienhäuser und andere Gebäude wieder als Quartiere und Brutplätze zugänglich gemacht werden.
23.01.2009, vielfaltleben Administratoren

