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March-Thaya-Auen
Foto: B. Strohmaier

Wir tun etwas!

Trotz der Ausweisung des Gebiets als trilaterales Ramsar-Gebiet zwischen Österreich, Tschechien und der Slowakei ist die biologische Vielfalt der March Thaya-Auen nach wie vor gefährdet.

Das „Grüne Herz“ zwischen Wien, Brno und Bratislava liegt längst schon im Fokus des Entwicklungsplaner und kann nur durch effektive raumplanerische Strategien erhalten werden. Dazu ist es unumgänglich, den Naturschutz mit den wirtschaftlichen Interessen der Region in Einklang zu bringen.

Um einen Maßnahmenkatalog für diese wenig bekannte und vom Aussterben bedrohte Art erarbeiten zu können, ist es wichtig  ihre letzten Vorkommen zu dokumentieren und das noch vorhandene Potential an geeigneten Lebensräumen abzuschätzen. Im Rahmen eines länderübergreifenden ETZ-Projektes werden nun die Plätze erhoben, an denen die Keiljungfer in den March-Thaya Auen noch vorkommt oder – wenn entsprechende Maßnahmen ergriffen würden - wieder vorkommen könnte. Anhand der Ergebnisse sollen Handlungsoptionen aufgezeigt werden, die zu einer Vergrößerung der Keiljungferbestände führen. Basierend auf diesen Informationen kann mit Hilfe zusätzlicher Mittel eines Allianz-Partners ein konkreter Aktionsplan für die Asiatische Keiljungfer erstellt werden.
Verantwortlich für dieses Projekt zeichnet der WWF Österreich.

01.07.2009, vielfaltleben Administratoren